Meine Inspiration

„Du wirst weiter und weiter machen und es wird niemanden interessieren. Aber du musst trotzdem weitermachen. Jeden Tag.“

Ich liebe Inspirationsquellen. Du bist meine größte.

Es wird immer Menschen geben, die dir das Gefühl geben, dass die Dinge, die du tust, dumm sind. Dass sie falsch sind. Nur, weil sie sie nicht verstehen.

Aber es wird auch immer Menschen geben, die dich einfach nur glücklich sehen wollen. Die dir nicht einreden wollen, wer du wirklich bist und was richtig für dich ist. Sie lassen dich einfach machen, sie unterstützen dich. Stehen nicht hinter, sondern vor dir.

Du bist einer von diesen Menschen. Du hast noch nie über mich geurteilt. Bei dir kann ich ich sein, das ist so viel wert. Du holst das Beste aus mir heraus und suchst nicht nach etwas in mir, das gar nicht vorhanden ist. Du lässt mich einfach sein und gibst mir das Gefühl, dass ich gut so bin. Manchmal ist deine Einstellung und Art vielleicht provokant, aber ich liebe sie. Dir ist egal, was andere von dir halten. Egal wie gut alle anderen sind, du hältst dich für das Beste. Das ist nicht arrogant. Das ist richtig so. Ich wünschte, ich könnte mir manchmal eine Scheibe von dir abschneiden. Wie schaffst du es bloß? Ich weiß, dass auch du manchmal unsicher bist. Aber der Unterschied zwischen uns ist, dass du es nicht zeigst.

Ich könnte stundenlang von dir schreiben, ich bewundere dich einfach.

„Du musst dich selbst für die Beste halten. Und wenn du das nicht tust, dann musst du etwas ändern, sodass du dich für die Beste hältst“

So eine simple Aussage, aber in ihr steckt einfach die pure Wahrheit. Genau so ist es einfach.

Du zeigst mir immer wieder, dass es okay ist, sich für gewisse Dinge nicht zu interessieren. Einfach mal darauf zu scheißen. Nicht darüber nachdenken, was jeder denkt, sondern einfach mal dafür sorgen, dass man selber nur das Beste von sich denkt.

 

 

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Sei egoistisch

Menschen streiten sich und vertragen sich wieder. Sie hassen und lieben sich. Sie sind gute Freunde, wenn nicht sogar beste. Es ist wie ein magisches Band, welches zusammenhält. Aber was, wenn es plötzlich reißt? Wenn einer nicht mehr festhält?

Soziale Kontakte sind wichtig. Der Mensch ist ein soziales Wesen, früher oder später würden wir durchdrehen, wenn wir mit niemanden kommunizieren könnten. Aber was, wenn es hier und da Menschen gibt, auf die man ganz einfach keine Lust mehr hat? Darf man das überhaupt? Darf man mit jemanden befreundet sein und dann einfach keine Lust mehr haben? Man wird der Böse sein. Weil man derjenige ist, der keine Lust mehr hat. Aber was soll man tun? Man kann ganz einfach nichts dagegen tun, wenn man jemanden mag. Man kann aber genauso wenig dagegen tun, wenn man ihn nicht mehr mag.

So oder so wird man die egoistische Person sein, die für sich selbst entschieden hat, etwas zu beenden.

Aber in letzter Zeit ist mir oft etwas klar geworden: Es ist vollkommen egal, ob 1000 Menschen oder nur einer deine Entscheidung befürwortet. Solange DU nicht dazu stehst, wirst du immer das Gefühl haben, etwas Schlechtes getan zu haben. Du musst deine eigenen Entscheidungen befürworten, sonst niemand. Aber was, wenn man zwischen zwei Entscheidungen steht? Wenn man nicht weiß, ob man gewisse Personen noch in seinem Leben benötigt?

Wenn man sich diese Frage schon stellt, ist die Antwort eigentlich glasklar. Kein Mensch braucht Menschen, die einem nur Stress bereiten, egal ob sie es tun oder nicht, solange man sich von ihnen gestresst fühlt, ist es einfach ein negativer Einfluss. Man lässt sich runterziehen. Man stresst sich selber.

Im Endeffekt ist man selbst die Person, die sich am meisten stresst. Weil man oft einfach viel zu feige ist, um Entscheidungen zu treffen, um hinter einem Satz einen Punkt zu setzen, statt das hundertste Komma. Es bringt nichts, so viele kleine Nebensätze aneinanderzureihen. Irgendwann ergibt der Satz keinen Sinn mehr. Manche Sätze müssen beendet werden, egal wie schön er hätte klingen können. Egal, wie schön die Vorgeschichte war. Es geht um diesen Satz.

Ich habe die Geschichte geliebt, habe sie immer und immer wieder gelesen, aber mit der Zeit habe ich sie mit anderen Augen gesehen. Der Protagonist hat sich geändert. Der Leser auch. Manche Kapitel muss man beenden, vielleicht kann man sie irgendwann noch einmal neu schreiben.

Man muss selbst sein eigener bester Freund sein. Und manchmal muss man halt egoistisch handeln, um zu verhindern, dass man sich unwohl fühlt. Und man darf sich nicht schlecht fühlen.

Du bist nicht unschuldig. Aber du bist auch nicht die einzig schuldige Person. Merk dir das.

„It’s not selfish to love yourself, take care of yourself & to make your happiness a priority. It’s necessary.“

 

Das Eis bricht

Es ist Ruhe eingekehrt. Ein bisschen besser geworden.
Ich taste mich noch sehr vorsichtig heran, gehe nicht zu schnell, sondern achtsam, um nicht zu stolpern, aber ich gehe. Das zählt. Kein Stillstand.
Du hast gesagt, wir haben nichts zu verlieren.
Du hast gesagt, es wird besser.
Du hast es gesagt.
Du hast gesagt, du hast fast immer Recht, und eigentlich stimmt das.
Ich gebe dem Ganzen Zeit, ich gebe mir Zeit. Ich weiß nicht, ob ich es schaffe, ob ich stark stehen bleiben kann, aber selbst wenn ich nocheinmal zusammenbreche – es ist okay.
Das Eis kann nicht immer perfekt und ohne Brüche sein. Wenn es einbricht, fällt man ins kalte Wasser – das ist der schmerzhafteste Moment. Heute war einer davon. Aber wenn man aus dem Wasser herausgekrochen am Ufer ankommt, sich wieder wärmt und der Schock langsam verarbeitet wird, dann fühlt man sich erfrischter. Wacher. Dann sieht man die Dinge vielleicht klarer, man muss sich nur Zeit geben.
Und du hast mir heute gezeigt, dass es okay ist, einzubrechen. Dass du mich nicht im Wasser treiben lässt, auch wenn du oft nicht weiß, wie du mich herausholen sollst – du versuchst es immer wieder und schaffst es schließlich. Und das gibt mir Sicherheit. Mehr braucht es nicht.
Ich weiß, dass es manchmal mühsam und sehr schwer ist, mich aus dem kalten Wasser zu holen. Wenn ich mich wie ein Eisklotz fühle, wenn ich mich wehre und einfach untergehen möchte. Manche hätten längst aufgegeben, das weiß ich. Du tust es nicht, hast es noch nicht getan, dafür danke ich dir zutiefst.
Und ich bete zu Gott, dass du es weiterhin nicht tust.
Du bist meine Inspiration, du bist stärker, als du vielleicht selber glaubst. Mit dir an meiner Seite kann ich alles schaffen. Du bist ein Teil von mir. Team.
Mir geht es vielleicht noch nicht wieder perfekt, vielleicht werde ich heute Abend wieder weinen und morgen und übermorgen. Vielleicht aber auch nicht.
Ich hoffe einfach nur, dass du recht hattest. Dass es gut wird. Das wir uns nicht verlieren.
Dass ich locker lassen kann, ohne dass du loslässt.
Es fällt mir schwer, locker zu lassen. Umso mehr halte ich fest, klammere mich an dich. Das muss ich ändern. Und ich hoffe einfach, dass ich es schaffe.

Schutzmechanismus

Schutzmechanismus.
Ich wollte das alles nie, so weit sollte es nie kommen und doch habe ich es so lange hinausgezögert, bis es so weit kam.
Hatte immer Angst. Vor den großen Gefühlen auf dieser großen Welt, ich bin doch so ein kleines Mädchen. Und trotzdem habe ich mich auf sie eingelassen. Auf all die Gefühle. Jahrelang haben sie mich zerstört und jeder, der mich kennt, weiß, über was ich hier schreibe.
Die Gefühle haben mich kaputt gemacht und mir gleichzeitig das Gefühl gegeben, stärker aus diesem Kampf hervorzukommen. Ich dachte, ich würde alles besiegen, würde nie wieder so leiden. Aber jetzt – fühlt es sich noch schlimmer an. Die Gefühle sind schlimmer und größer als je zuvor und egal wie sehr sie beim ersten Mal weh taten, beim zweiten Mal bringen sie dich um.
„What doesn’t kill you makes you stronger“. Aber irgendwann tötet es dich eben doch und dann weißt du nicht mehr weiter. Das hier ist keine Übertreibung, keine Hyperbel. Ich wende hier keine rhetorischen Stilmittel an, will niemanden damit beeinflussen. Ich möchte einfach nur diese Gefühle von mir los schreiben. Weil sie mich zerreißen. Ich habe mir geschworen nie wieder so zu leiden. Nie wieder. Und ich war so fest davon überzeugt, dass es klappen wird. Dass diese Gefühle nie wieder so weh tun können. Aber oh mein Gott, ich habe mich so sehr getäuscht.
Plötzlich ist da diese furchtbare, fremde Distanz, die ich niemals spüren wollte. Aber ich muss sie spüren. Sie ist das einzige, was mich noch schützen kann vor all dem. Egal wie sehr sie schmerzt, sie tut weniger weh als die Gefühle für dich. Und das tut mir so weh, dass sie so sehr weh tun. Wieso bloß ? Ich hätte das nie gedacht.
Ich verzweifel.
Ich habe Lust auf ein Lied, habe vergessen wie es heißt und von wem es ist.
Ich gebe einen Bruchteil des Textes bei der Youtube-Suche ein.
„Maxim“ – Meine Soldaten.
„Systematisch jeden Gedanken an dich unterdrücken“.
Ich hätte nie gedacht, dass ich dieses Lied irgendwann nochmal fühlen müsste. Dieser Text. Dieser Name. Gänsehaut pur, es ist noch schlimmer als damals.
Die Tränen fließen. Ich kann nicht denken, ich handle einfach nur. Handy. Smileys eintippen. Lächeln. „Alles gut“ sagen. Auflegen. Weinen. Einfach nur weinen.
Ich hasse dieses Gefühl an den Tränen zu ersticken.
Aber der Atemreflex verhindert es. Mein Körper hat einen Schutzmechanismus, aber wo ist der für mein Herz … ?

First

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Ich liebe es, Texte zu schreiben. Über Dinge oder Menschen, welche mich inspirieren oder berühren.Sie sind definitiv nicht perfekt, aber sie sind echt. Sie spiegeln meine Gefühle und Gedanken wieder. Vielleicht sind sie manchmal durcheinander, vielleicht nicht sinnvoll strukturiert und vielleicht wird auch nicht immer ganz deutlich, was ich damit meine, aber vielleicht ist gerade Das das Gute. Jeder kann aus ihnen machen, was er möchte. Nicht nur lesen, sondern sich selbst Gedanken machen. Sie sollen anregen, nichts aufzwängen.

Worte sind zu schön, um zu bedrängen. Worte sind das Kommunikationsmittel Nummer eins und auf keine andere Art fällt es mir leichter mich auszudrücken, als in meinen Texten.

Oft bewunderte, ja sogar beneidete ich all die Menschen mit einer großen Leidenschaft für etwas. Ich wollte auch immer etwas haben, worin ich aufblühe, was mir immer und immer wie der Spaß bereitet. Ich habe danach gesucht. Und während ich Tagebuch geschrieben habe, fand ich es. Ich weiß nicht ob Schreiben wirklich meine große Leidenschaft ist, aber es fühlt sich schon sehr danach an.